Brasilien - Leben unter der Sonne Südamerikas

Brasilien Tips

 

Autofahren

 

  

Mietwagenfirmen verlangen eine Kreditkarte, Führerschein und Reisepass, das Mindestalter beträgt 21 Jahre.Mietwagen sind besonders für Ausflüge und den Besuch abgelegener Strände sehr praktisch. Viele Autos fahren mit „Álcool“ ( vor dem Mieten danach fragen), einem Gemisch aus Benzin und Äthanol, das aus Zuckerrohr gewonnen wird. Die Benzinpreise liegen etwas unter den unseren Preisen. Die meisten Tankstellen akzeptieren Kreditkarten.

 

 

Kreditkarten – Geldumtausch

 

 

Das gängigste und sicherste Zahlungsmittel ist die Kreditkarte, auch für Geldautomaten. VISA und Mastercard wird fast überall akzeptiert auch an den Geldautomaten. Die Wechselkurse für Traveller-Schecks sind ungünstiger als für Bargeld. Daher sollte man ausser der Kreditkarte ein paar hundert Euro in bar mit auf die Reise nehmen.

 

 

Der Umtauschkurs für Reiseschecks ist generell etwas niedriger. In Hotels tauscht man am einfachsten, aber meist auch am ungünstigsten. Wechselstuben geben den besten Kurs. Nicht alle Banken tauschen auch Geld, und wenn, dann oft mit erheblichem Aufwand an Zeit und Papier. Euroschecks werden nicht akzeptiert! Ausländische Geldbeträge können an den Bankfilialen der internationalen Flughäfen oder in Wechselstuben "Casa de Câmbio" in den größeren Städten unkompliziert eingetauscht werden. Zum Einlösen von Traveller-Schecks ist der Reisepass erforderlich. In ländlichen Gegenden kann es schwierig werden, Geld zu wechseln. Hier sollte man immer brasilianisches Geld dabei haben, auch akzeptieren die Bank dort keine ausländischen Geldkarten.

 

Als sicherste und derzeit auch günstigste Möglichkeit sich in Brasilien mit Bargeld zu versorgen, empfehle ich die SparCard 3000plus der Postbank. Damit können Sie gebührenfrei bis zu vier Abhebungen pro Jahr an jedem VisaPlus-Automaten der Banco do Brasil (und somit in ganz Brasilien) in einer Gesamthöhe von € 2.000,- pro Kalendermonat tätigen.

 

 

Empfehlenswert sind auch die VISA-Cards der Landesbank Berlin, mit welchen man fast überall bezahlen und Geld an den Geldautomaten abheben kann.

 

 

Öffnungszeiten

 

 

Sie sind ortsgebunden und daher nicht überall gültig.

 

 

Banken und Wechselstuben sind normalerweise von Montag bis Freitag von 12:00 – 17:00 Uhr geöffnet.

 

 

Läden: Geöffnet zwischen 09:00 – 18:00 Uhr, abgesehen von den Einkaufszentren, die erst um 22:00 Uhr schließen.

 

 

Restaurants: Sie öffnen im allgemeinen ab 11:00 Uhr. Es gibt Ausnahmen, wie im Nordosten Brasiliens, im Norden sowie im zentralen Westen, wo die Restaurants nachmittags schließen und erst um 18:00 Uhr ihre Türen wieder öffnen. Der Service endet abends zwischen 24:00 und 02:00 Uhr früh.

 

 

 

Einreisebestimmungen


Der Reisepass muss bei Ankunft in Brasilien für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen mindestens noch sechs Monate gültig sein. Verlängerungen bis zu weiteren 90 Tagen sind vor Ort möglich. Auf Anfrage muss ein Nachweis der Rück- bzw. Weiterreise, sowie der Nachweis über ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthaltes erbracht werden. Bei der Einreise muss eine Cartao Entrada ausgefüllt werden, welche man in der Regel bereits im Flugzeug ausgehändigt bekommt. Dieses Einreiseformular übergibt man den brasilianischen Beamten der „Policia Federal“ zusammen mit dem Reisepass am entsprechenden Schalter noch vor der Gepäckausgabe. Man erhält dann einen Durchschlag des Formulars, den man dem Reisepass beilegen sollte. Diesen Durchschlag der „Cartao Entrada“ muss bis zur Ausreise aufbewahrt werden.


Bei der Ausreise wird dieser Durchschlag von der Behörde am Flughafen verlangt.


Es ist wichtig, während des Aufenthaltes in Brasilien gut auf dieses Formular zu achten. Sollte es verloren gehen, wendet man sich an einen Beamten der Policia Federal, bevor man an den Ausreiseschalter kommt. Auf jedem internationalen Flughafen und in jeder Stadt gibt es Büros dieser Behörde. Seit neuester Zeit bekommt man bei der Einreise ein zweites Formular ausgehändigt.


Darauf soll die Einfuhr von extrem hohen Geldbeträgen und Gütern festgehalten werden.


 
Für Kinder

 

 

Die im Kinderausweis eingetragene Nationalität muss “Deutsch” lauten. Alleinreisende Jugendliche benötigen eine schriftliche, ins Portugiesische übersetzte und von einem Notar und von dem zuständigen Konsulat beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern. Bei Reise mit nur einem Elternteil ist die schriftliche Einverständniserklärung des nicht mitreisenden Elternteils einschließlich Übersetzung und Beglaubigung ebenfalls erforderlich.
 
Für Geschäftsreisende ist ein Visa mit den folgenden Unterlagen notwendig:

 

Ein Einführungsschreiben des Arbeitgebers in dem über Zweck, Tätigkeit und Dauer des Aufenthaltes informiert wird. Ebenso eine Bestätigung der Kostenübernahme und die Anschrift des brasilianischen Unternehmens. Zwei Visaanträge “Pedito de Visto” in portugiesischer Sprache. Zwei gleiche Fotos vor hellem Hintergrund. Antragsunterlagen sind bei den brasilianischen Konsulaten anzufordern.
 
Die folgenden Artikel können zollfrei nach Brasilien eingeführt werden:

 

 

400 Zigaretten oder 250 g Tabak oder 25 Zigarren; 2 l alkoholische Getränke;
Geschenke im Gegenwert von bis zu 500 US$ sowie Bücher, Zeitschriften, Kleidung und andere persönliche Gebrauchsgegenstände (z.B. Kamera, Rasierapparat, Haarfön, Radio etc.)

 

Folgende Artikel unterliegen einem Einfuhrverbot:

 

Fleisch- und Käseprodukte sowie andere von Tieren stammende Produkte, Obst, Gemüse, Pflanzen und Pflanzenteile, Tierfutter, landwirtschaftliche Produkte (Honig, Wachs, etc.), lebende Insekten und Schnecken, Impfserum, Viren, landwirtschaftliche Vernichtungsmittel etc.

 

Folgende Produkte dürfen nicht ausgeführt werden:

 

Ausfuhrverbot besteht für lebende Tiere (z. B. Papageien) sowie für Tierhäute und Felle, für ungeschliffene Edelsteine, Fossilien und natürlich auch für Drogen und Waffen. Brasilien stellt hierfür auch generell keine Ausfuhrbewilligung aus. Brasilianische Pflanzenarten dürfen nur dann ausgeführt werden, wenn sie aus gärtnerischer Kultur stammen, d.h. nicht der Natur entnommen sind.

 


Impfungen

 

 

Grundsätzlich werden in Brasilien  keine Impfnachweise verlangt. Empfehlenswert sind dennoch Tetanus-Impfung und eine Gammaglobulin-Injektion zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte gegen Hepatitis. Bei Reisen in das Amazonasgebiet und das Pantanal sind Malaria-Prophylaxe und Gelbfieber-Impfung dringend anzuraten. Generell empfehlen wir eine Tetanol/Tetagamimpfung, da in Brasilien ein anderer Bakterienhaushalt vorherrscht.
 
ACHTUNG:
 
Für Reisende die älter als neun Monate sind und aus einem Infektionsgebiet nach Brasilien einreisen ist eine Impfbescheinigung zwingend vorgeschrieben! Als Infektionsgebiete gelten folgende Länder und Regionen:

 

Afrika: Angola, Gambia, Guinea, Kamerun, Kenia, Mali, Nigeria, Sudan und Zaire

 

Amerika: Bolivien, Ecuador, Kolumbien und Peru (besonders bei Rundreisen zu beachten!)
 
Vor Reiseantritt sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt konsultieren, der Ihnen fachlichen Rat gibt und die notwendigen Vorsorgemaßnahmen durchführen kann.
Die ärztliche Versorgung für Privatpatienten ist in Brasilien in den Städten und Ballungszentren hervorragend und lässt sich durchaus mit unseren Standards vergleichen. Man zahlt in bar und lässt sich für die Reiseversicherung eine Quittung ausstellen mit Angabe der Krankheit und Therapieform. In allen größeren Städten gibt es auch Deutsch sprechende Ärzte. Bei kleineren Problemen kann man auch direkt in der Apotheke Hilfe suchen. Die sog. Farmácias bzw. Drogarias sind oft rund um die Uhr geöffnet und zahlreicher als Kneipen und Bars. Sollten sie mal geschlossen sein, wird häufig eine telefonische Hotline angeboten. Ich empfehle aber bereits in Deutschland eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen.

 


Bekleidung

 

 

 

In Brasilien verlaufen die Jahreszeiten genau entgegengesetzt zur nördlichen Hemisphäre. Im Sommer wird es sehr heiß. Leichte Kleidung ist empfehlenswert, vorzugsweise aus Leinen oder Baumwolle! Land der vielen Strände, denken Sie an Shorts, T-Shirts, Badehosen, Badeanzug, Bikinis und Bermudas, sowie an Sandalen und Tennisschuhe; Sonnenbrille und eventuell Sonnenhut nicht vergessen.

 

 

Das sicherste Mittel, nicht nur einen Hitzschlag zu erleiden, sondern auch Opfer eines Taschendiebstahls zu werden, ist unangemessene Kleidung. Der unerfahrene Neuankömmling outet sich häufig durch lange Hosen, dicke Socken und bunte Hemden oder Kostüme. Brasilianer kleiden sich jedoch eher dezent und sportlich. Üblich sind auch (auch für Senioren) Tennisschuhe. In Strandnähe reichen sogar oft die Badehose bzw. der Bikini sowie einfache Sandalen, womit man selbst für viele Restaurants ausreichend bekleidet ist. Frauen binden höchstens noch ein spezielles Strandtuch „Canga“ um, das man hier überall kaufen kann. Am Abend ist in Tanzbars und Discos eine feinere Garderobe angebracht; bei Frauen immer noch das „kleine Schwarze“, bei Männern eine gute Jeanshose und ein besseres Oberhemd. Wer Zeit hat, kauft sich noch ein paar Kleidungsstücke vor Ort, man sieht dann gleich einheimischer aus. Nur im Winter (von Juni bis September) braucht man sowohl in den höher gelegenen Regionen als auch im südlichen Teil des Landes wärmere Kleidung, zumindest noch einen Pullover und eine Jacke.

 

 

Reisezeit – Wann soll ich reisen ?

 

 

Wenn Sie aus einem kalten Land kommen, dann reisen Sie nach Brasilien wenn hier Sommer ist. Der Sommer beginnt mit Frühlingsanfang am 21.September und endet im März. Falls Sie kalte Orte bevorzugen, landen Sie im Mai in Brasilien, wenn hier der Herbst beginnt! In einigen Regionen im Süden schneit es sogar in den Monaten Juni und Juli.

 

 

Brasilien kann im Prinzip – je nach konkretem Reiseziel – ganzjährig bereist werden, man sollte jedoch unbedingt einige klimatische, regionale und saisonale Besonderheiten berücksichtigen. Die Zeit von Mitte Dezember bis zum Karneval ist auch die Hauptreisezeit der Brasilianer. Einerseits ist dann alles voller und teurer, gleichzeitig aber belebter und unter Umständen interessanter. Die zweite Hauptreisezeit ist der eigentliche „Winter“ - Monat Juli, der Ferienmonat in Brasilien. In den anderen Jahreszeiten, also dem Herbst und Frühling, ist Nebensaison. Die Ferienorte sind weniger belebt und die Preise niedriger. Im Nordosten bleibt das Klima konstant tropisch, im Süden und Südosten ist es jedoch Glücksache, wie viele schöne Sonnentage man genießen kann.

 

 

Schutzpatronin

 

 

Nossa Senhora da Aparecida „Unsere liebe erschienene Jungfrau“ ist die Schutzpatronin Brasiliens. Ihr Festtag fällt auf den 12.Oktober und wird in Aparecida do Norte, einem Wallfahrtsort im Vale do Paraíba, Staat São Paulo, gefeiert. Es handelt sich um eines der größten religiösen Feste.

 

 

Symbol der Fahne

 

 

Die brasilianische Fahne besteht aus einem grünen Rechteck, überdeckt von einer gelben Raute und einem blauen Kreis mit 27 weißen Sternen sowie einem weißen Band mit der Inschrift: „Ordem e Progresso – Ordnung und Fortschritt“. Die Sterne, laut Sternenhimmel in Rio de Janeiro um 08:30 Uhr am 15.November 1889, Tag der Republik, stellen die Anzahl der brasilianischen Bundesstaaten dar, einschließlich dem Bundesdistrikt.

 


Sicherheit

 

 

 

In unseren Medien wird oft von Gewalt und Kriminalität in brasilianischen Großstädten berichtet, so dass man den Eindruck bekommen kann, sich dort überhaupt nicht mehr frei bewegen zu können. Dieser Eindruck ist jedoch falsch, obwohl die Kriminalität, die ihre Ursache oft im sozialen Elend eines Teils der Bevölkerung hat, zweifellos vorhanden ist. Es ist aber nicht schlimmer als in allen anderen Großstädten unserer Welt.Touristen müssen am häufigsten unter Taschendiebstahl leiden, besonders in Rio de Janeiro und São Paulo. In diesem Fall leistet man am besten keinerlei Gegenwehr und gibt ohne Zögern alles her, was verlangt wird. Körperliche Angriffe sind nur zu befürchten, wenn man bei einem Diebstahl Gegenwehr leistet. Ich selber kann jedoch nur aus den Großmetropolen Salvador,Recife und Fortaleza berichten, wo es aber wohl ähnlich wie in Rio und São Paulo ist


Wertsachen am besten im Hotelsafe lassen, ebenso wie Reisepass, Reiseschecks, Flugticket oder größere Summen von Geld. Von wichtigen Dokumenten sollte man vor Reiseantritt Kopien anfertigen, und diese separat aufbewahren. Wichtige Dokumente, die man unbedingt mitführen muss oder größere Geldbeträge trägt man am besten in einem Geldgurt direkt am Körper. Generell gilt, nur soviel Geld und Kreditkarten wie nötig mitnehmen und vor allem am Strand sollte man möglichst wenig Wertsachen mitnehmen, da man seine Taschen beim Baden z.B. nicht im Blick hat. Etwas Bargeld sollte man allerdings immer dabei haben, sonst könnten mögliche Diebe unerwartet brutal reagieren. Abends geht man möglichst in Gruppen bummeln und fährt evtl. mit dem Taxi ins Hotel zurück. In den größeren Städten soll man niemals das Gepäck aus den Augen lassen. Allerdings sollte man auf gar keinen Fall zu misstrauisch sein. Im Allgemeinen sind Brasilianer sehr fröhliche und hilfsbereite Menschen. 

 

 

 

Trinkgeld

 

 

In den meisten Restaurants sind 10% Bedienungsgeld in der Rechnung inbegriffen. War man mit dem Service zufrieden, rundet man den Betrag auf; gleiches gilt für Taxifahrer. Ein kleines Trinkgeld erhalten üblicherweise Zimmermädchen, Portiers, Kofferträger und Schuhputzer.
 
Zeitzonen und Zeitverschiebung

 

 

 

Innerhalb Brasiliens werden drei Zeitzonen unterschieden:
 
Zone 1:

 

Regionen Nordosten (z.B. Recife und Salvador), Südosten (z.B. Rio de Janeiro und Ouro Preto), Süden (z.B. Iguaçu-Wasserfälle und Florianópolis) und fast der gesamte Norden Brasiliens (Amazonasgebiet).

 

In dieser Zone herrscht die brasilianische Standardzeit   MEZ -4 Stunden.

 

 

Zone 2:

 

Region Mittelwesten (z.B. Pantanal), außer Bundesstaat Goiás und die Hauptstadt Brasília, und Region Norden zum Teil (z.B. Teil Bundesstaat Amazonas)        

 

MEZ - 5 Stunden.

 

 

Zone 3:

 

Region Norden zum Teil (z.B. Bundesstaat Acre und westlicher Zipfel des Bundesstaates Amazonas)                         

 

MEZ - 6 Stunden.

 

Außerdem bestehen zur brasilianischen Standardzeit 5 Stunden Zeitdifferenz während der europäischen Sommerzeit. Und während der brasilianischen Sommer- und Frühlingszeit (Mitte Oktober bis März) wird der Zeitunterschied auf drei Stunden reduziert.

 

 

Also sind es in Brasilien 18 Uhr, dann sind es bei uns 21 Uhr

 

 

Strom

 

 

Die Spannung beträgt meist 110, ab und zu auch 220 Volt. Im Allgemeinen gibt es Zweipolsteckdosen, für Rasierapparate ist also kein Adapter nötig, für einen Fön eventuell schon. Rio, São Paulo und Belo Horizonte haben meist 110 V, seltener 220 V; Salvador 110V, Manaus 127 V. In Recife, Brasília und in einer Reihe anderer kleinerer Städte beträgt die Spannung 220 V. Es wird auf jeden Fall empfohlen einen Reiseadapter mitzunehmen.

 

 

 

Die Post

 

 

Die Postämter „Correios“ sind Mo-Fr von 8 bis 17 Uhr, samstags von 8-12 Uhr geöffnet und an einigen Flughäfen und Shopping Centers bis 21 Uhr. Briefe nach Europa brauchen von größeren Städten 5-7 Tage, aus abgelegeneren Regionen oft 10 Tage, wenn man das Wort „prioritário“ auf die Karte schreibt. Sonst werden sie als „economico“ bearbeitet und brauchen bis 15 Tage.

 

 

 

Telefonieren

 

 

In jeder Stadt gibt es ein besonderes Telefonamt für Fern- und Auslandsgespräche "Posto Telefônico". Dort nennt man das Land, in das man zu telefonieren beabsichtigt, und erhält dann eine Zelle zugeteilt, um das Gespräch zu führen. Bezahlt wird anschliessend. Falls Sie von der Selbstwahl Gebrauch machen möchten, müssen sie zweimal die Null (00) wählen, dann die Vorwahlnummer des Landes und der Stadt (ohne Null) und schliesslich die Nummer des Teilnehmers.

 

Um Auskünfte über Auslandsgespräche zu bekommen, müssen Sie die Nummer: 000 333 wählen.

 

 

Es lassen sich aus Brasilien auch R-Gespräche nach Deutschland führen. Sie müssen von einem Telefonanschluss die Rufnummer: 0800 890 4911 wählen und werden dann mit einer Vermittlung der Telekom in Deutschland verbunden. Dort nennt man den gewünschten Anschluss und wird, wenn das Gespräch angenommen wird, anschliessend verbunden. R-Gespräche ins Ausland "A Cobrar" können auch von jedem Telefonapparat aus über eine Vermittlung in Brasilien geführt werden.

 

 

Länderkennzahlen

 

 

Deutschland: 49 / Österreich: 43 / Schweiz: 41 / Argentinien: 54 / Chile: 56 / Peru: 51 / Paraguay: 595 /

Uruguay: 598/Venezuela: 58

 

 

 

Ferngespräche innerhalb Brasiliens

 

 

Ferngespräche innerhalb Brasiliens kann man von den örtlichen Telefonämtern führen, es sei denn, es soll ein R-Gespräch sein. Alles, was man dafür benötigt, sind die Ortsvorwahl, die Rufnummer und ein paar Münzen. Um innerhalb Brasiliens ein R-Gespräch zu führen, müssen Sie zunächst die Nummer 9 und die Anschlussnummer wählen. Dann wird man von einem Anrufbeantworter in portugiesischer Sprache aufgefordert, seinen Namen und den Anschluss zu nennen, von dem man anruft. Anschliessend kann der gewünschte Gesprächspartner entscheiden, ob das R-Gespräch angenommen wird oder nicht.

 

Ortsgespräche

 

Die öffentlichen Telefone für Ortsgespräche werden scherzhaft "Orelhôes - grosse Ohren" genannt. An vielen davon kann man Telefonkarten verwenden. Ältere Telefone funktionieren mit "Fichas", den speziellen Telefonmünzen, die man an Zeitungsständen, in Apotheken etc. erstehen kann. Jede Ficha reicht für einige Minuten Ortsgespräch, aber die jeweilige Zeit kann sehr unterschiedlich sein. Wenn die Zeit abgelaufen ist, wird man ohne Vorwarnung unterbrochen.

 

Die Vermittlung erreicht man unter der Rufnummer: 100, die Auskunft unter der Rufnummer 102.

 

 

Mobilfunk

 

 

Nicht alle Deutschen Handys funktionieren grundsätzlich in Brasilien.

 

Mit Ihrer Vodafone-Karte können Sie in Brasilien mobil telefonieren und angerufen werden - in allen GSMNetzen - mit deren Betreibern Vodafone ein International Roaming-Abkommen vereinbart hat. Auch E-Plus sorgt dafür, in Brasilien auf den gewohnten Komfort beim mobilen Telefonieren nicht verzichten müssen, damit Sie international mobil in Verbindung bleiben.

 

Eine Alternative wäre sich eine Prepaid-Karte zu kaufen. Je nach Bundesstaat haben Sie die Chance, mit Ihrem Handy einen Provider zu erreichen, der bereits den GSM-Standard verwendet. Um einen aufladbaren Chip eines brasilianischen Anbieters, wie z.B. TIM zu erwerben, benötigt man aber eine CPF (brasilianische Steuernummer).

 

 

 

Toilettengang

 

 

Wichtig: in Brasilien wirft man kein Toilettenpapier in die Toilette. Dafür steht neben der Toilette ein extra Eimer. Da es in Brasilien kaum Kanalanschluss gibt, verstopfen sonst sehr schnell die Rohre und die Fäkaliengruben.